Was ist Osteopathie

„Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Methode, die zur Diagnose und Therapie die Hände einsetzt.

Die osteopathische Behandlung hat das Ziel, Einschränkungen der Beweglichkeit von Strukturen und Geweben zu korrigieren und dadurch das körperliche und seelische Wohlbefinden wieder herzustellen.“

Wiener Schule für Osteopathie


Die vier wichtigsten Grundlagen der Osteopathie sind:

Ganzheitlichkeit

Darunter versteht man den Menschen sowohl von Kopf bis Fuß zu betrachten als ihn auch als Individuum in seiner Umwelt und besonders in seiner Kommunikation und Interaktion mit der Umwelt zu sehen.

Autoregulation

Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte, die ihn gesund machen und auch gesund halten (A.T.Still, 1850). Die beste „Heilung“ kann nur der Organismus selbst bewirken und alle Mediziner und Therapeuten können dem Patienten nur Unterstützung geben gesund zu sein.

Bewegung

Leben und die Kommunikation mit der Umwelt äußert sich immer in Bewegung. Damit sind große, sichtbare Bewegungen im Muskel- und Skelettsystem gemeint, aber auch die Bewegungen der Organe, die Bewegungen der Flüssigkeiten in den Gefäßen und auch der Flüssigkeiten im Zwischenzellraum sowie im Austausch der Zellen untereinander.

Die Analyse von Bewegungseinschränkungen und die Behandlung durch Bewegung ist ein Kennzeichen der Osteopathie zu deren Grundlagen die Kenntnisse von den Geweben und deren Beschaffenheit, das Ertasten von Bewegungsmangel und veränderter Konsistenz der Gewebe und von eingeschränkten Rhythmen in den Geweben des Körpers zählen.

Struktur und Funktion

Die Grundlage für dieses Prinzip sind Beobachtungen aus der Natur. Die Funktion verändert die Struktur (z.B. benötigen wir für eine Arbeit viel Kraft, bildet der Körper kräftigere Muskeln aus) und die Struktur verändert die Funktion (Muskeln sind in ihrer z.B. nach Ruhigstellung eines Gelenkes durch einen Gipsverband kommt es zum Muskelabbau und Versteifung des Gelenkes).