Faszien

(Ein Modewort, ein Trend? Mit Nichten.)

Faszie (vom lateinischen: „fascia“ für „Bündel“) ist gleichbedeutend mit Bindegewebe, das den ganzen Körper durchdringt. Das Bindegewebe hat unzählige Funktionen und unterschiedliche Eigenschaften. Es umhüllt, verbindet, überträgt, stabilisiert und ermöglicht Kommunikation. Zusätzlich ist es an der Modulation des Immunsystems, der Wundheilung sowie der Energieabsorption beteiligt (pensamiento uno)

Wenn man das Bindegewebe strukturell betrachtet, dann durchzieht es den gesamten Organismus in verschiedensten Variationen: mal etwas dichter, mal kalziumreicher, mal spinnwebenartig, aber Bindegewebe kann als Grundstruktur immer erkannt werden.

Die Faszien bilden das Grundgerüst des menschlichen Körpers. Werden Faszien durch Verletzungen, Narben, Unfälle und/oder durch alltägliche, einseitige Belastung beeinträchtigt, entstehen Funktionseinschränkungen und in weiterer Folge eventuell sogar Schmerzen. Nicht nur der Stütz- und Bewegungsapparat sondern auch das Organsystem können betroffen sein.

Mögliche Therapieansätze bietet hier das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos (www.fdm-europe.com), die Neuraltherapie (www.ignh.de), die aponeurotische Chirurgie (www.leonorsacristan.es), die Bindegewebsmassage, das Therapiemodell der Biokinematik nach Walter Packi (www.biokinematik.de) und die Osteopathie.

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